Langebrück im Lauf der Zeit Bewohner, Geschichte und Geschichten
von Sigrid Bóth 208 Seiten mit 586 Bildern ca. 20,5 x 24,5 Hardcover ISBN: 978-3-00-041999-7 Preis: 32 €
Nicht auf den ersten Blick erschließt sich das Wesen des einst stillen Heidedorfes Langebrück, das sich um die Wende zum 20. Jahrhundert zu einem schillernd-noblen Kurort mauserte und nun als Stadtteil von Dresden gilt. Man muss schon mehrmals und genau hinschauen. Und eben das hat die Autorin getan. Sie hat zu dem Ort in seinem Lauf der Zeit intensiv recherchiert, Geschichte und Geschichten aufgeschrieben, die Spuren interessanter Einwohner verfolgt. Darunter sind bedeutende Unternehmer, die dem Dorf zu Reichtum und prächtigen Villen verhalfen, aber auch viele Künstler wie die der Familie des Semperoper-Malers Schaberschul, der heute weltbekannte Maler Gerhard Richter, der für das Dresdner Schloss wichtige Museumsmann Sponsel, der Komponist Nicodé, der Schriftsteller Friedrich Wolf oder Personen anderer Couleur wie der dienstälteste Masstrichter Bürgermeister van Kessenich … Herausgekommen ist eine lesbar präsentierte Geschichte eines Gemeinwesens, das viele Gemeinsamkeiten mit anderen ehemals selbstständigen Orten am Rande der Dresdner Heide aufweist, aber dennoch einmalig ist.
„Mit der reich bebilderten Publikation „Langebrück im Lauf der Zeit. Bewohner, Geschichte und Geschichten“ legt die Autorin eine Lokalstudie vor, wie sie facettenreicher kaum sein könnte: Aspekte der Siedlungs- und Agrargeschichte werden ebenso behandelt wie die Kirchen- und Schulentwicklung sowie Vereine und Gaststätten. Und die Langebrücker kommen selber zu Wort: Architekten, Erfinder, Unternehmer, Künstler, Wissenschaftler, Abenteurer. Entstanden ist so ein beeindruckendes Kaleidoskop des Alltags einer 4000-Einwohner-Ortschaft, das Mikro- und Makrowelten gekonnt miteinander verknüpft. »
« Das Buch legt eine hohe Messlatte an die Regionalliteratur an: Es ist sowohl handlich als auch schön zu betrachten. Es beinhaltet eine immense Fülle gut recherchierter und lesbar präsentierter Fakten zur Ortsgeschichte und darüber hinaus. Und es ist durchdacht, sodass es sowohl aufgrund seines guten Registers als Nachschlagewerk als auch wegen der zahlreichen Geschichten am Rande als Lesebuch gelten kann. In jedem Falle ist es ein ungewöhnlicher Band in der Landschaft der Regionalliteratur und eine Fundgrube für alle, die an Dresden, der Heiderandortschaft Langebrück und deren unmittelbaren Umgebung interessiert sind. »
« Mit großem Interesse und Vergnügen habe ich Ihr Buch über Langebrück gelesen und möchte meine Bewunderung für Recherche und Gestaltung zum Ausdruck bringen. Wirklich hervorragend und sehr umfassend. »
« Als historisch ambitionierter und ehemaliger Bürger des Ortes möchte ich Ihnen für die filigrane und präzise recherchierte umfangreiche Arbeit Dank und Anerkennung aussprechen. Mit dem „Langebrücker Zeitenlauf“ ist mit Fleiß und Sach- und Fachkenntnis eine Arbeit zur Regionalgeschichte entstanden, zu der es nach meinem Kenntnisstand nichts Vergleichbares gibt.
Ihr Buch hat mir durch die damit verbundenen Erinnerungen an meine Jugend in Langebrück sehr viel Freude bereitet und ich werde es immer wieder zur Hand nehmen. Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen für diese so umfangreiche und gründliche Arbeit zu danken. »